Winterlinden vom Himmel angegossen – der Irma-West-Hain wächst

Für die vier jungen Winterlinden, die am vergangenen Freitag vor dem Start in die Herbstferien gepflanzt wurden, war das Wetter optimal: ein wirklich ordentlicher Regenguss sorgte ganz alleine für das Angießen der Bäumchen. Weniger gemütlich war es für die vielen Schüler der Werkrealschule, für deren Lehrer und Lehrerinnen, für die Mitglieder der Irma-West-Gemeinschaft und die Mitarbeiter der Stadt Hechingen und natürlich für die Spender, die sich zu der gemeinsamen Pflanzaktion eingefunden hatten.

Seit 1999 wächst der Winterlindenwald am Martinsberg dank des Engagements vieler Hechinger. Entstanden ist die Idee eines Waldes zu Ehren der Namensgeberin des Kinderfestes 1999. Damals hatte sich eine Klasse der Hauptschule, heute Werkrealschule, beim Kinderfest dem Thema Wald und Umwelt gewidmet.

Viel vorbereitet war für die Baumpflanzung, und alles fiel buchstäblich ins Wasser: Beiträge verschiedener Schulklassen der Werkrealschule, eine Ansprache des Ersten Beigeordneten Philipp Hahn, das rituelle Zuschaufeln der Pflanzlöcher und die Rote Wurst am Grillplatz. Schlussendlich waren es Revierförster Rainer Wiesenberger und die städtischen Forstwirte Manuel Ehmann und Günter Körner, die die Pflanzaktion zum Abschluss brachten.

Regen hin, Regen her: die Spender der Winterlinden haben sich gefreut und können nun beim sonntäglichen Spaziergang ihr ganz persönliches Bäumchen besuchen. Schilder an jedem Baum geben übrigens Auskunft über die Spender. Jeweils ein Bäumchen gespendet haben dieses Jahr die Familie Metzgerei Huber, Dr. Rita Ziebach und Dr. Jürgen Lehmann, die Familie Merkel zum Geburtstag von Bruder Bernd und Cornelia Lembeck-Bock und Peter Bock.

 

An der Schaufel: Peter Bock und Bernd Merkel, links dahinter Cornelia Lembeck-Bock, rechts EB