Oldtimer-Ausstellung am Kinderfest-Samstag

Neu am Kinderfest-Samstag ist die Oldtimer-Austellung rund um den Festplatz im Weiher. Die Oldtimerfreunde Zollernalb fahren um 11.30 Uhr in einem Korso vom Oldtimermuseum in der Oberen Mühlstraße zum Festplatz und stellen dort ihre Old- und Youngtimer aus. Die Fahrzeuge können dann von 12-17 Uhr bestaunt werden. Und ein schmucker Oldtimerbus des Hechinger Verkehrsunternehmens Wiest und Schürmann lädt zu Stadtrundfahrten ein. ÖPNV von anno dazumal!

12.00-17.00 Uhr, Festplatz/Badstraße Oldtimerschau der Oldtimerfreunde Zollernalb und Stadtrundfahrten im Oldtimerbus der Firma Wiest und Schürmann

Unsere Gastgruppen beim Kinderfest-Umzug

Die Irma-West-Gemeinschaft lädt gerne Freunde von auswärts ein, und auch dieses Jahr haben sich wieder Gäste aus nah und fern angekündigt.

Die 1984 gegründeten Hohenzollern-Kürassiere halten die Tradition des Schwäbischen Kreis-Kürassier-Regiments aufrecht. Hoch zu Ross und mit edler Standarte bietet die historische Gruppe aus der hohenzollerischen Schwesternstadt Sigmaringen ein beeindruckendes Bild (www.hzk-sig.de).

Die Rutentrommler der Ravensburger Schulen sind eine der traditionsreichsten und ältesten Gruppen des Ravensburger Rutenfestes. Seit 1992 nehmen die Rutentrommler als erstes (und bislang einziges!) der Ravensburger Trommlerkorps Jungen und Mädchen gleichberechtigt auf, Schüler mit Migrationshintergrund werden ganz selbstverständlich integriert (www.rutentrommler.de).

Die Danube Valley Pipe Band könnte man mit „Donautalsackpfeifer“ übersetzen. Die Mitglieder haben sich der Tradition schottischer Dudelsackkapellen verschrieben und sind natürlich mit Schottenrock

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Programm Irma-West-Kinder- und Heimatfest 2022 steht

Hechingen feiert vom 15. bis 18. Juli 2022 das 76. Irma-West-Kinder- und Heimatfest

Endlich! Nach zwei Jahren coronabedingter Pause kann die Zollernstadt Hechingen im Juli wieder ein Irma-West-Kinder- und Heimatfest feiern. Festplatz und Feuerwerk, Festhandlung und Umzug, Völkerballturnier, Fahrradturnier und Seniorennachmittag – alles ist bzw. wird aktuell eifrig vorbereitet. Keine leichte Aufgabe für die Irma-West-Gemeinschaft, die beteiligten Vereine, Schulen und Initiativen, denn die Pandemie hat Spuren hinterlassen. Viele Funktionen und Personen haben sich geändert, und es braucht den verstärkten Einsatz aller, um das gesammelte Wissen um die komplexe und vielfältige Organisation des viertägigen Festen wieder aktiv umzusetzen.

Die Vorstandschaft der Irma-West-Gemeinschaft e.V. unter der Leitung des neuen ersten Vorsitzenden Stefan Walter ist sich aber sicher: Alles ist aufs Beste eingerichtet. Besonders auf den sonntäglichen Festumzug dürfen sich Jung und Alt freuen. Neben den Hechinger Schulen, Kindergärten, Stadtteilen und (Musik-)Vereinen haben sich die Ravensburger Rutentrommler,

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Der Irma-West-Hain wächst weiter

Drei Winterlinden, darunter ein Taufbaum – Der Irma-West-Hain wächst

Die jährliche Baumpflanzung im Irma-West-Hain am Freitag vor den Herbstferien ist stets ein Zeichen der Verbundenheit der Hechinger mit dem Kinderfest und ihrer Stadt. Aber mehr noch: Sie ist ein konsequenter, lehrreicher und fröhlicher Beitrag zur Umwelterziehung.

Bürgermeister Philipp Hahn begrüßte nach einer musikalischen Einleitung der 5. Klasse bei schönstem Herbstwetter die Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule und ihre Lehrer und Lehrerinnen, die Vertreter der Irma-West-Gemeinschaft e.V., das Team des städtischen Sachgebiets Forst und Natur und die Baumspender und –spenderinnen und freute sich mit allen Anwesenden über die traditionelle Veranstaltung. Schulleiterin Ursula Schön hatte eine erstaunlich lange Liste parat, was den Menschen durch Bäume alles geliefert wird, von der Wärme bis hin: ja, bis hin zu Pommes Frites. Denn hätte es kein Holz für Schiffe gegeben, so wäre die Kartoffel auch nicht nach Europa importiert worden.

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Stratosphärenflug - wie geht die Reise weiter?

Rückblick: Im Jahr 2019 startet das Ganze mit einer Idee. Ein Flug in die Stratosphäre gestartet in Hechingen vom Festplatz am Kinderfestsonntag. Schnell wurde klar, viel Aufwand für ein 30 minütiges Ereignis. Ballon aufblasen, starten und weg ist er. Wie können wir die Kinder in das Ganze einbeziehen? Elementarer Bestandteil des Kinderfestes (Festhandlung und Umzug) sind die Schüler und Schülerinnen unserer Hechinger Schulen. Wie können wir Begeisterung und Neugier für so ein Projekt schaffen und den Schulen auch etwas zurück geben? Die ursprüngliche Idee wurde erweitert, der Flug auf 2020 festgelegt um mehr Zeit für die Einbindung der Schulen und die Vorbereitung zu haben.

Im Herbst 2019 starteten wir die wöchentliche Begleitung der Forscher AG am Gymnasium Hechingen. Mit Arduino Bausätzen wurde der Aufbau von Schaltungen und die Programmierung vermittelt. Das gesetzte Ziel: Die Sensorik der Technik zu verstehen, die bei einem Stratosphärenflug an Bord der Sonde ist. Woche für Woche wurde daran gearbeitet. Temperatur-, Luftfeuchtigkeits-, Beschleunigungssensor, usw..

Anfang 2020 besuchten wir an zwei Abenden mit knapp 100 Schülern die Sternwarte Zollernalb. Eine Einführung in das Thema und lehrreiche Information über das All wurden vermittelt und anschließend durfte durchs Teleskop der Mond betrachtet werden.

Termine für Unterrichtseinheiten an den verschiedensten Schulen in Hechingen waren festgelegt, 6 Busse ins Planetarium wurden gebucht. Annähernd 300 Eintrittskarten für die 3. und 4. Klassen der Grundschulen wurden reserviert. Begleitpersonen organisiert. Eine Ausstellung mit Bastelarbeiten der Grundschule im Hohenzollerischen Landesmuseum vorbereitet. Ein Ideenwettbewerb für Experimente in der Stratosphäre gestartet.

Und dann kam die harte Unterbrechung im April 2020. Kein Ausflug ins Planetarium, keine Bastelprojekte der Grundschüler (da alle zu Hause). Keine Forscher AG mehr und kein Unterrichtsbesuch. Absagen, verschieben und umplanen.

Ausblick (wir freuen uns): Die Chancen nutzen und neu auf 2021 planen und vorbereiten. Was wäre möglich, was ist möglich. Mit einem minimale Plan starten um ggf. mehr draus machen zu können. Im April 2021 den Mut haben etwas zu planen. Der Stratosphärenflug als Auftakt in normalere Zeiten oder ein Gefühl von normalen Zeiten?

Die Grundschüler basteln seit Ostern wieder an ihren Ausstellungsstücken. Diese werden im Herbst 2021 das Landesmuseum in Hechingen bereichern. Die Ausfahrten ins Planetarium sind auf Frühjahr 2022 datiert und hoffentlich ist auch ein forschen mit der Forscher AG am Gymnasium wieder möglich und 2022 ein gemeinsames Irma-West-Kinder- und Heimatfest Hechingen.

 

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Verlauf der Experimente während des Flugs (update)

An Bord eines Stratosphärenflugs muss immer ein Schokokuss sein. Dieser zeigt auf eindrücklichste Weise die Veränderung des Luftdrucks beim Aufstieg. Die Gans im Becher, 1/3 mit Wasser gefüllt, zeigt die Veränderung der Temperatur. Zuerst beschlagene Scheiben durch die Sonne und dann kalte Füße bei minus 48, 2 Grad. Der Karottensaft im linken Reagenzglas war nach überstandener Landung deutlich erblasst. Die UV-Strahlung hinterlässt hier ihre Spuren. Das Chlorophyll im rechten Reagenzglas kann bei optimalen Bedingungen zum leuchten kommen (was wir nicht geschafft haben). Die Sensoren an Bord liefern uns Informationen über diverse Umweltbedingungen (Druck, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, UV-Strahlung, usw.). Vollständig gescheitert ist die Aufzeichnung der GSP-Daten über den Streckenverlauf und die Höhen. Hier haben wir leider keine korrekten Daten erhalten. Weil wir aber den geringsten Luftdruck (5,4 hPa) wissen, können wir annehmen, dass wir eine maximale Höhe von rund 35.000 m bis 40.000 m erreicht haben. Berechnen lässt sich dies (leider nicht so genau) durch die barometrische oder internationale Höhenformel.

Eckdaten des Flugs: Start: 11:35 Uhr | Landung: 14:08 Uhr | Flugdauer: 2 h 33 min | Aufstieg: 1 h 59 min | Sinkflug dauerte: 34 min

Die Datei des Datenloggers ist hier zu finden: hier klicken

Wie sich die Experimente im Verlauf des Flugs verhalten haben ist hier zu sehen: hier klicken

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Bilder vom Aufstieg und Abstieg des Ballons

Eindruckvolle Bilder und Videoaufnahmen bescherten uns die drei Kameras an Bord der Sonde. Eine horizontal ausgerichtete Kamera mit Blick auf die Experimente. Eine weitere, hochauflösende Kamera in die andere Richtung mit Blick auf das Logo der Stadt Hechingen. Die dritte Kamera senkrecht nach unten gerichtet für Aufnahmen aus der Vogelperspektive.

Luftbilder, direkt nach dem Start, gibt es hier: hier klicken

Bilder, aus der höchsten Höhe des Fluges, gibt es hier: hier klicken

Der Ballon platzt und schüttelt die Sonde kräftig durch. Bilder gibt es hier: hier klicken

Den Bodensee, eindeutig erkennbar, gibt es hier: hier klicken

Den Sinkflug und die harte Landung gibt es hier: hier klicken

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